Ron PerdussVerbraucherjournalist

Erst fragen.
Dann kaufen.

Ein zu schönes Angebot bei einem Shop, den du nicht kennst? Wirf die Adresse rein. Ich prüfe die verräterischen Spuren und sage dir klar, woran du bist.

Mal ausprobieren:

Kein Konto nötig. Deine Eingabe wird nur für die Prüfung verwendet und nicht gespeichert.

  • „Sieht sauber aus.“Nichts gefunden, was gegen den Shop spricht.
  • „Ich wäre vorsichtig.“Einzelne Punkte, die du selbst prüfen solltest.
  • „Da: Finger weg.“Mehrere Spuren, die Fakeshops verraten.

Sechs Spuren und eine Warnliste

Ich erfinde keine Geheimformel. Ich prüfe automatisch genau das, wozu Verbraucherschützer jedem raten, nur gründlicher und in Sekunden.

  1. WarnlisteGemeldete Fakeshops landen auf Warnlisten. Steht die Adresse auf einer, ist das Urteil rot, egal wie sauber der Rest aussieht. Neue Fakeshops fehlen dort oft noch, deshalb zählen die Spuren darunter.
  2. Domain-AlterBetrugsshops sind meist Wochen alt und schnell wieder weg. Ich lese das erste bekannte SSL-Zertifikat aus. Das verrät sie auch bei .de.
  3. ImpressumIn Deutschland Pflicht. Fehlt es oder steht nur Fülltext drin, ist das eines der stärksten Warnzeichen.
  4. HostingServer weit außerhalb der EU tauchen bei Fakeshops öfter auf. Läuft ein Shop über ein Content-Delivery-Netz, steht der Server nicht beim Händler, und der Standort wird nicht bewertet.
  5. Zahlungsarten„Nur Vorkasse“ ist das Klassiker-Muster. Käuferschutz-Verfahren wie PayPal sprechen dagegen.
  6. VerschlüsselungKein gültiges HTTPS oder eine Seite, die gar nicht erst lädt: beides kein gutes Zeichen.
  7. Domain-NameZufällig zusammengewürfelte Namen und billige Wegwerf-Endungen häufen sich bei Betrugsseiten.